Frühere Projekte

2012 - 2017 (Repertoirestücke siehe PROJEKTE)

  • SETTEMBRINI

     

    von Leo Tuor, Uraufführung Februar 2017, Postremise Chur

    Da steht er nun in der kantonalen Schiessanlage in Chur, der Kandidat für das Jagdpatent.  Es ist Prüfungstag und er hat Schiesshemmung. In seiner Bedrängnis holt er seine Vorbilder, die beiden Zwillinge Gion Battesta Levy und Gion Evangelist Silvester zu Hilfe. Beides alte Jäger, oder besser „Freibeuter der Berge“ von irgendwo da oben aus den Bündner Alpen. Aber vielleicht gibt es sie gar nicht und die beiden Onkel sind reine Fantasiefiguren, Geister, Würgeengel?

    Im Verlauf der mehr schlecht als recht ablaufenden Prüfung entwickelt sich das Geschehen zunehmend hin zu einer absurden Anhörung, in der man mit schonungsloser Direktheit Wesentliches und Skurriles über das Anpirschen, Töten und Ausnehmen des Wildes lernt; doch diese Jagdprüfung ist in gleichem Masse ein Examen über das Wesen des Wilderns, ein mündliche Prüfung in Sachen Anarchie und – schier unerschöpflicher - Engelskunde.

     

     

     

Settembrini 2017

„Ein lächerliches Moment ist dem Jäger stets eigen, wie dem Teufel im Märchen. Ein Held bist du nur, wenn du Beute vorzeigen kannst. Und noch dann, mach dir nichts vor, bist du es bloss in deinen eigenen Augen.“

Schauspiel:
Andrea Zogg
Jaap Achterberg
Nik Schmid

Musik:
Marco Schädler
Luca Ramella

Autor: Leo Tuor
Dramatisierung / Regie: Manfred Ferrari
Bühne: Duri Bischoff
Kostüme: Ursina Schmid
Assistenz: Julia Minnig

  • ES WIRD SICHERLICH BALD SEHR STILL SEIN IN MIR

     

    von Lukas Linder, Premiere November 2014, Stadttheater Schaffhausen

    Die Bewohner der alten Drachengasse treffen sich regelmäßig zum Musikunterricht bei Tante Umbrella. Hier geht es zu wie in einer Synagoge; man singt, streitet, debattiert, musiziert... Aber die Musikstunden sind mehr als Unterricht, sie sind ein Anker im Leben dieser unbedeutenden Leute und das Musikzimmer ein Hafen. Ohne es zu bemerken, wächst hier die Handvoll höchst unterschiedlicher Nachbarn zu einer Art Familie zusammen. Bis eines Tages das Undenkbare geschieht: Der Abriss des Hauses droht...

    "Und wie endet das Stück? Gehen Sie hin – heute und morgen jeweils um 19.30 Uhr –, und sehen Sie selbst! Nein, das ist kein billiger Trick des Rezensenten, es lohnt sich." (Schaffhauser Nachrichten)

     

Es wird sicherlich bald sehr still sein in mir, von Lukas Linder 2014

von Lukas Linder 2014

Schauspiel:
Herr Molch:                    Roman Shamov

Erna:                               Laura Lienhard
Herr Balduin:                  Miro Caltagirone
Tante Umbrella              Sabine Martin
Musiker:
Perkussion und Gitarre:    Luca Ramella       

Keyboard:                        Christoph Weber   

Ausstattung:                   Ursina Schmid
Regieassistenz:               Lisa Caltagirone
Regie:                            Manfred Ferrari

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    "Ustrinkata" ein Theaterstück in Schweizer Mundart des Bündner Autors Arno Camenisch, Premiere Mai 2013, Postremise Chur

    Es ist der letzte Abend im Dorfrestaurant „Helvezia“. Jetzt heisst es Austrinken! Noch einmal sitzen sie um den runden Tisch, die Tante und die Silvia, der Luis und der Otto, der Alexi und all die andern, die noch leben oder schon lange tot sind.
    Draussen vor der Tür regnet’s seit Tagen. Beinahe eine Sintflut mitten im Winter, passend zur bevorstehenden Schliessung der Kneipe. Die Handvoll Stammgäste saufen und singen gegen ihre Ängste an. Mit dem Mut der Verzweiflung poltern und schwadronieren sie über ihr Dorf, den Rhein, den Berg, den Tod, über Naturgewalten und menschliche Abgründe, um dazwischen - fast schon trotzig - dem Schicksal mit mehrstimmigem Gesang Paroli zu bieten.
    "Wenn der Alkohol immer mehr Platz in Anspruch nimmt und die Figuren zu ihren Höchstleistungen antreibt, hält sich der Humor vornehm zurück und zeigt sich immer dann von seiner besten Seite, wenn man ihn am wenigsten erwartet und die Bierüberschwemmung den Figuren den
    Halt unter den Füssen wegzuziehen droht." (Schaffhauser Nachrichten)

     

Ensemble:
Jaap Achterberg, Nikolaus Schmid, Lea Schmocker, Eleni Haupt, David Flepp,
Chasper-Curò Mani, Anny Weiler
Musik:
Marco Schädler (musik. Leitung, Keyboard, Akkordeon)
Luca Ramella (Schlagzeug, Gitarre)

Dialektfassung: Arno Camenisch    /    Regie: Manfred Ferrari
Gesangsleitung: Heinz Girschweiler   /   Ausstattung: Ursina Schmid
Produktionsleitung: Bignia Erismann

Produktion: ressort k, Chur
Koproduzenten: Kleintheater Luzern, Stadttheater Schaffhausen

Frühere Projekte
2006 - 2011

  • «ressort k»

    „King Arthur“, eine Semi-Oper von John Dryden und Henry Purcell.
    Premiere Mai 2011, Theater Chur

     

King Arthur 2011

  • «ressort k»

    „Giacumbert Nau“, von Leo Tuor, zweisprachig rom./dt. Musiktheater, Uraufführung Jan. 2011, Postremise Chur

     

     

Giacumbert Nau 2011

  • «ressort k»

     

    „Mary&Mary“ von Ruth Schweikert, Uraufführung 2009, Theater Chur

     

     

Mary & Mary 2009

  • «ressort k»

     

    „Alpengipfel, schneeselig“ nach Maurice Chappaz, Uraufführung 2008, Theater Chur

     

     

Alpengipfel, schneeselig 2008

  • «ressort k»

     

    „die Seele wiegt 21 Gramm“ von Manfred Ferrari, Uraufführung 2006, Theater Chur

     

     

Die Seele wiegt 21 Gramm

Frühere Projekte
1995 - 2005

  • «ressort k» / die ersten zehn Jahre

    • KILROY - Koproduktion "ö!" / «ressort k», von Jürg Federspiel, Premiere Theater Chur, 2005
    • DRACULA nach Bram Stoker, Alfred Döblin, H.C. Artmann u.a., Premiere Klibühni Chur, 2004
    • MACBETH, W. Shakespeare, Premiere Klibühni Chur, 2003
    • MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND von Tankred Dorst, Premiere Theater Chur, 2001
    • 'S IST KRIEG nach "Wallenstein" von Alfred Döblin, Premiere Theater Chur, 2000
    • CAFE PELICAN von Peter Höner und ressort k, Premiere Maloja Palace, 1998
    • DIE SIEBEN BOTEN, ein Schattenspiel, nach Dino Buzzati, Premiere Theater Chur 1997
    • DER MÜDE TOD, ein Schattenspiel, nach Lord Byron, Fritz Lang u.a., Premiere Probebühne Chur 1995

     

«ressort k» 1995 - 2005

  • St. Margrethenstrasse 23 | 7000 Chur
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