AKTUELLE PROJEKTE 2021

  • SCHE LA PLIEVGIA VEGN
    ina pintga revoluziun alpina allas normas e structuras antiquadas / eine kleine alpine Revolution gegen verkrustete Normen und Strukturen.
    dad Asa Hendry

    Uraufführung:  12. Februar 2021, Postremise Chur

    Pfannenfertig geprobt. Wegen lockdown ist die Uraufführung auf Herbst 2021 verschoben. Genaue Spieldaten folgen!
    Weitere Aufführungen:  Herbst 2021


  • SWINGER
    ein DokuFiction-Projekt frei nach Interviews von aktiven Swinger*innen

    Uraufführung:  14. Mai 2021, Postremise Chur
    Weitere Aufführungen: 15. Mai bis 26. Mai 2021


  • Sche la plievgia vegn

    SCHE LA PLIEVGIA VEGN / WENN DER REGEN KOMMT
    In project scenic dad Asa Hendry / ein szenisches Projekt von Asa Hendry

    ⇒ TEASER / VIDEO 4.45min.


    Quatter umans il pli entadim ina val criva. Ina stalla, novanta vatgas, ina sigir en il tschep da laina e setgira, dapi mais. Sco sche la veglia smaladicziun da Sontga Margriata fiss vegnida sur l'alp.
    Tge han ils quatter umans dal 21avel tschientaner da far cun ina ditga dal temp medieval? Datti insatge sco ina culpa originara? E poi dar ina reconciliaziun?
    A basa da la legenda da Sontga Margriata tematisescha il project da teater rumantsch en quest toc performativ a moda sensitiva dumondas actualas davart la definiziun dal gender, la suppressiun, il patriarcat e structuras incrustadas.


    L'alp è en noss chantun da muntogna insatge sco in sanctuari. Ella è l'incarnaziun d'in lieu, nua che tut è cler e net. Ina natira imposanta e l'uman che sto sa suttametter a questas forzas. A medem temp è l'alp er adina gia stada in lieu misterius, lunsch siador, ordaifer la controlla dals vitgs. Betg da smirvegliar ch'i duai dar «si là» figuras fabulusas, morts vivents, spierts e dieus da la natira che commettan lur malfatgs. Cun reglas e normas genuinas han ils umans fatg frunt a la natira incalculabla ed al nunchapibel. Si là era la repartiziun da las schlattainas fin ussa clera e nunmidabla; in um è in um, ina dunna è ina dunna. Ed ussa vegnan «quels là» e din che quai na saja gnanc uschè cler, quai cun esser um ed esser dunna. Ussa duai quai tuttenina dar numerus essers tranteren, sumegliants a las figuras fabulusas nuncleras e nuntschiffablas da las muntognas. E quels na sa numnan betg «Tuntschi» u «Wolbertinger», mabain pan-creatiras, trans-dunnas resp. trans-umens u nunbinars. Ina revoluziun alpina.

     


    Vier Menschen zuhinterst in einem rauen Tal. Ein Stall, neunzig Kühe, ein Beil im Scheitstock und Trockenheit, seit Monaten. Als ob der uralte Fluch der Sontga Margriata über die Alp hereingebrochen wäre.
    Was haben die vier Menschen aus dem 21. Jahrhundert mit einer Sage aus dem Mittelalter zu tun ? Gibt es so etwas wie eine Ur-Schuld ? Und wie sieht Sühne aus?
    Auf dem Hintergrund der Legende um die Sontga Margriata taucht das performative rätoromanische Theaterprojekt sinnlich ein in aktuelle Fragen zu Gender-Definiton, Unterdrückung, Patriachat und verkrustete Strukturen.


    Die Alp, das ist in unserem Gebirgskanton so etwas wie ein Heiligtum. Es ist der Inbegriff für einen Ort, wo alles klipp und klar ist. Eine überwältigende Natur und der Mensch, der sich diesen Kräften unterordnen muss. Gleichzeitig ist die Alp auch immer schon ein geheimnisvoller Ort gewesen, weit oben, ausserhalb der Kontrolle der Dörfer. Kein Wunder sollen «da oben» Fabelwesen leben, treiben Wiedergänger, Geister und Naturgötter ihr Unwesen. In solch einem Umfeld waren bisher archaische Werte, in der Schweiz - wie immer relativierend – «bodenständig» genannt, massgebend. Mit bodenständigen Regeln stemmte man sich gegen die unberechenbare Natur. Da oben war bisher die Geschlechterverteilung klar und unverrückbar; ein Mann ist ein Mann, eine Frau ist eine Frau und jetzt kommen «die» daher und sagen, dass das gar nicht so klar ist, die Sache mit dem Mann-sein und dem Frau-sein. Jetzt soll es vielerlei Zwischenwesen geben, ähnlich wie die unklaren, ungreifbaren Fabelwesen der Berge, und die nennen sich dann nicht «Tuntschi» oder «der Wolbertinger» sondern Panwesen, oder Trans-Frau oder Trans-Mann oder non-binär.

     

     

     

     

     

     

  • Team:
    Texte, Lyrics, Stückfassung: Asa Hendry
    Künstlerische Gesamtleitung: Manfred Ferrari
    Raum: ressort k
    Assistenz und Kostüme: Gianina Flepp
    Musik: Leander Albin

    Bühnendarsteller*innen
    Schauspiel und Spoken word: Asa Hendry
    Schauspiel und Musik: Lorenzo Polin
    Musik und Schauspiel: Leander Albin
    Schauspiel: Annina Sedláček

    Sprachen:
    Rätoromanisch, deutsche Übertitel

    Aufführungen:
    Uraufführung: 12. Februar 2021, Postremise Chur
    Weitere Aufführungen in Chur: 13. / 14. sowie 16. bis 20. Februar 2021


  • SWINGER

    ⇒ TRAILER / VIDEO 4.10 min.

    In Mitteleuropa gibt es Schätzungen zufolge rund 1 Million Menschen, die ihre Sexualität mit verschiedenen Partner*innen gleichzeitig ausleben, sogenannte Swinger. Dieser lifestyle ist eine bis heute verkannte Subkultur mit einem ethischen Prinzip, „tue andern nicht an, was du nicht willst, dass es dir angetan wird“. Gleichzeitig wird der lifestyle der Swinger*innen von der Gesellschaft grossmehrheitlich als moralisch verwerflich angesehen. Ein Paradox. Dieser Widerspruch ist der Kern unseres Projekts.

    Dem Projekt gingen monatelange Recherchen und Interviews mit aktiven SwingerInnen aus Deutschland und der Schweiz voraus. "Swinger" ist ein Bühnenexperiment und ein theatrales „Coming out“ von verschiedenen fiktiven, völlig unauffälligen, durchschnittlichen Menschen, die sich zum Swingen bekennen. Ein Experiment, um sich einer Antwort anzunähern, ob unsere Beziehungswelten besser wären, wenn wir von überkommenen und veralteten Vorstellungen von Monogamie und Treue Abschied nehmen würden und ob diese neue Sicht auf andere Lebensbereiche Einfluss hätte.

     

  • Team:
    Recherche und Dramatisierung: Manfred Ferrari
    Künstlerische Gesamtleitung: Manfred Ferrari
    Licht: Roger Stieger
    Kostüme: Florian Holdener
    Assistenz: Iris Peng
    Maske: Annina Schmid

    auf der Bühne:
    Marco Schädler, Daniel Sailer (Musiker)

    Ivo Bärtsch 
    Miriam Japp
    Nikolaus Schmid 
    Riikka Läser 


    Aufführungen:
    Uraufführung 14. Mai 2021, Postremise Chur
    Weitere 8 Aufführungen: 14. Mai bis 26. Mai 2021
    Gastspiele Theater Ticino Wädenswil: 3. bis 5. Februar 2022

  • St. Margrethenstrasse 23 | 7000 Chur
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