PROJEKTE 2018

  • PANIK AN DER SCALA

    Uraufführung 2. Juni 2018, Theater Chur
    Aufführungen im Theater Chur: 3./7./8.u.9. Juni 2018

    Stadttheater Schaffhausen 19. Sept. 2018
    Teatro sociale Bellinzona, Termin noch ausstehend
    Theater Ticino, Wädenswil, Zeitraum Juni 2019
     
    Beteiligte:
    Liselotte Bini & Erzählerin:        Rachel Matter
    Pierre Grosskopf, Komponist:        Jürg Kienberger
    Kamosuta, Pianistin:                Tamar Midelashvili
    Abgeordneter Lajanni & Tänzer:      Ivo Bärtsch
    Clara Passalaqua, Amateursängerin:  Lena Kiepenheuer
    Beppo Passalaqua,Undercover-Sänger: Chasper Curò Mani
    Giovanni Fumagalli, Kontrabassist:  Daniel Sailer

    Team:
    Dramatisierung:   Krishan Krone, Manfred Ferrari
    Regie:            Manfred Ferrari
    Bühne:            Cathia Corti
    Kostüme:          Melanie Häusler
    Assistenz:        Iris Peng

Panik an der Scala / Paura alla Scala

Ein Umsturz, ein Attentat sei im Gange! Dieses Gerücht erreicht das Publikum nach einer Premiere in der berühmten Oper. Eingeschüchtert verbarrikadiert sich das verbliebene Publikum und einige Künstler im Haus. Bald gleicht das Theater einem Flüchtlingslager. Angst und Misstrauen liegen in der Luft, Streitereien brechen aus und alles bewegt sich in Richtung eines Chaos à la Fellini… Dieses Theaterstück frei nach der Erzählung „Panik an der Scala“ von Dino Buzzati behandelt im Grunde eine zentrale Frage: Wie rasch zerfällt eine Zivilgesellschaft, angesichts von tatsächlichen oder herbeigeredeten Krisen?
Ein augenzwinkerndes Musiktheater über Angst und die daraus sprießenden grotesken Blüten und wie schnell die Vernunft irrationalem Handeln Platz macht.

 

 

PROJEKTE IM REPERTOIRE

  • DIE SEILTÄNZERIN / LA FUNAMBOLA    2017

    frei nach Jean Genet’s „der Seiltänzer“ / eine Produktion von „ressort k“

    Das Ensemble
    Krishan Krone
    / Theaterdirektor
    Katharina Dröscher / Seiltänzerin
    Hans Peter Dörig / Löwenbändiger
    David Flepp / Clown
    Sheila Bucher / Tänzerin und Raubtier
    Sergiu Matis / Choreograf, Tänzer und Raubtier
    Käptn Rummelsnuff / Sänger und Kettensprenger
    Martina Hug / Burlesksängerin
    Marco Schädler, Luca Ramella / die Zirkusband

    Regie: Manfred Ferrari
    Musikalische Leitung: Marco Schädler
    Assistenz: Iris Peng, Christoph Blum
    Bühne: Julia Minnig, Valentina Minnig
    Kostüme: Nadja Lussi

    Zwei Sprachfassungen: Deutsch und Italienisch
    Dauer: 80min.

    Premiere 04. November 2017, Postremise Chur

     


Die Seiltänzerin / la funambola

Der kleine Familienzirkus steht vor dem Bankrott. Noch einmal rafft sich der alte Direktor auf und besucht seine „Familie“, die Artisten, während ihrer Probearbeit in der Manege. Und allen spricht er Mut zu weiterzumachen; dem nachdenklichen Clown, dem kraftvollen Kettensprenger, den Musikern und Sängern... und selbst die Raubtiere ermuntert er. Seine grosse Zuneigung jedoch gilt der Seiltänzerin, die hoch oben auf dem Podest an welchem das Seil befestigt ist, an sich selbst und ihrer Artistik zweifelt. Aber sie muss auf das Seil hinaus, das ist ihre Bestimmung. Für den Direktor verkörpert sie in speziellem Mass den Zirkus. Eine gleichermaßen bewunderte wie verachtete Welt, immer glamourös, immer auf der Suche nach einem Weg wo es noch weiter gehen könnte und immer am Abgrund.

"Das Zusammenspiel von Revue, Zirkus und Theater funktioniert. Das Stück berührt. Das Ensemble nimmt den Zuschauer mit in die Hingabe der Artisten in ihre Welt, die einmal verzweifelt und einmal voll von neuem Mut ist." (Bündner Tagblatt 7.11.17)

"Während der gesamten Dauer der Aufführung werden Zuschauer und Bühnengeschehen in einer gemeinsamen, ebenso poetischen wie auch surrealen Schwebe gehalten, die trotz ihrer manieristischen Skurrilität niemals aus der Balance zu geraten droht." (Südostschweiz 6.11.17)

*Video in ganzer Länge auf Vimeo*

PROJEKTE IM REPERTOIRE

  • DER EKSTREMIST  2015 
    von Yuri Andruchowytsch
    Ausgewählt für das 3. Schweizer Theatertreffen 2016 in Genf!

    Der Extremist, so nannten sie den Pianisten Theodor, als er während der Revolution in der Urkaine auf den Barrikaden spielte und deshalb vom Geheimdienst verfolgt wurde. Nach der Flucht findet er eine Anstellung als Hotelmusiker in den Schweizer Alpen. Eines Tages taucht der damalige Polizeichef seines Heimatlandes im Hotel auf und kündigt die Ankunft des verhassten Diktators zu einer Gipfelkonferenz an. Das Leben beider nimmt einen neuen, völlig unerwarteten Lauf. Das Hotel in den Schweizer Alpen wird zum Ort einer tragisch-komischen Konfrontation von Musik und Politik, menschlicher Würde und Konformismus.
    Mit: Jürg Kienberger, Vera Kappeler, Samuel Streiff, Peter Conradin Zumthor  /  Regie: Manfred Ferrari  /  Bühne: Sébastien Werlen, Kostüme: Ursina Schmid, Assistenz: Irene Fleischlin,
    Tontechnik: Martin Hofstetter

    Eine Produktion von «ressort k»
    in Koproduktion mit dem Theater Chur
    Uraufführung: Mittwoch 11. November 2015, Postremise Chur (CH)


der Extremist


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THE EXTREMIST
Yuri Andruchowytsch
direction: Manfred Ferrari

Three musicians versus an actor. Torture versus Chopin. Chopin versus Kalashnikovs. Music versus murder. The Grand Hotel versus revolution. And killing to finish?

Where: back then, manning the barricades in Kiev’s Maidan; today, in the “Paradise” Grand-Hotel. The hotel is to be found wherever mountains rise and surroundings resemble paradise. Who: the pianist with a past, the dictator’s bodyguard and two hotel musicians. Countless percussion, string and keyboard instruments, four glass harps.
It’s a simple question: who shoots a person playing the piano? The Ukrainian government certainly had qualms when, in the winter of 2013, a disguised pianist unexpectedly set up an old piano on the Maidan and began playing. Others followed suit and music reluctantly played into the hands of the revolution, quite literally.
The Ukrainian author Yuri Andrukhovych expanded on this historical footnote from his homeland. Transferring it to our own doorstep he embellishes the story with an absurd punch line, a genuine coup-de-théâtre. Although his exiled piano-extremist is in “Paradise”, how can one be happy when acutely aware of the misfortune of others? In the hands of director Manfred Ferrari this musical curiosity works; it asks difficult questions with a lightness of touch.
The Extremist is a commissioned work. It is deftly constructed, ideally cast and delightfully accompanied by music to its denouement. The play culminates in the confrontation of the two main characters. The two antagonists demonstrate – Jürg Kienberger by using sound and Samuel Streiff by using his power as a weapon – that politics doesn’t have the final word – music does.
(Daniele Muscionico, Swiss Theater Encounter)

PROJEKTE IM REPERTOIRE

  • NOVECENTO, DIE LEGENDE DES OZEANPIANISTEN   ( 2012 )  
    NOVECENTO – the legend of the pianist on the ocean

    von Alessandro Barrico

    "Eine kleine, traumschöne Kostbarkeit." (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

    Mal übermütig leichtfüssig, dann wieder fein und melancholisch erzählt das Ensemble um Jürg Kienberger und Nikolaus Schmid vom seltsamen Leben des Pianisten „Novecento“, der ein Leben lang als Blinder Passagier den Ozean überquert und nie einen Fuss an Land gesetzt hat.

    Der italienische Autor ALESSANDRO BARICCO, erzählt in «Novecento» vom Matrosen Danny Boodman, der im Ballsaal des Ozeandampfers «Virginian» auf dem Piano ein ausgesetztes Baby findet. Kurzerhand und formlos adoptiert er das kleine Kind und nennt es nach seinem Geburtsjahr: Novecento, 1900. Der Findling wächst im Maschinenraum heran. Als Danny acht Jahre später nach einem Unfall stirbt, soll Novecento an Land zur Schule geschickt werden. Doch das Kind verschwindet – und taucht erst wieder auf, als man schon wieder auf hoher See ist, Klavier spielend, wie man nie zuvor jemanden spielen hörte …

    Die Churer Theatergruppe «ressort k» hat aus Alessandro Baricco’s Roman eine neue Musiktheater-Kreation gemacht: Das ehemalige Bordorchester der «Virginian» tingelt nun als Festland-Band durch die Klubs und Hotelsalons Europas. In den Gedanken der Musiker immer mit dabei ist ihr ehemaliger Band-Leader, der sagenumwobene, unübertroffene Ozeanpianist Novecento. Und am Klavier spielt nun sein Nachfolger – verkörpert vom Musiker und Schauspieler Jürg Kienberger mit seiner unverkennbaren Falsett-Stimme.


Novecento

brief description
The orchestra formerly employed aboard the ocean liner SS Virginian has indeed seen better days, as the musicians now find themselves touring mainland Europe, performing night after night in various clubs and salons. In their hearts, the band is joined by its former bandleader every night, the legendary “ocean pianist” Novecento who never in his entire life set foot on shore. In various short scenes and songs the clarinet player Tim reminisces about his friend Novecento. Joining him on the piano, Jürg Kienberger takes Novecento’s seat and presents beautiful jazz tunes from a long-forgotten era. Though, is it really Kienberger? Or isn’t that frizzy-haired guy at the piano… a certain Danny Boodman T.D. Lemon Novecento himself…?

Mit:

Jürg Kienberger: Danny Boodman T.D. Lemon Novecento
Nik Schmid: Tom Tooney
Marco Schädler: Arrangeur, Pianist und Akkordeonist
Daniel Sailer: Kontrabass
Peter Conradin Zumthor: Schlagzeug
Laura Lienhard: Die Dame an der Bar
Musikalisches Arrangement: Ensemble des Atlantic Jazz Orchester
Dramaturgie und Regie: Manfred Ferrari
Ausstattung: Ursina Schmid
Produktion: ressort k, Chur

  • St. Margrethenstrasse 23 | 7000 Chur
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